Salzbergen wird herzsicher

Örtliche Unternehmen unterstützten Anschaffung von sieben AED Notfall – Defibrillatoren

Sieben Notfall - Defibrillatoren konnten jetzt in Salzbergener Einrichtungen installiert werden, die besonders stark von Bürgern frequentiert werden. Örtliche Unternehmen hatten durch ihre Spenden die Anschaffung der lebensrettenden Geräte ermöglicht.

Zur offiziellen Übergabe der Defis hieß Bürgermeister Andreas Kaiser beteiligte Bürger und Vertreter der Institutionen im Feuerwehrhaus willkommen. „Salzbergen wird jetzt herzsicherer!" dankte Kaiser insbesondere den Sponsoren. Dieses seien die Firmen SSB-Antriebstechnik, ISP, H&R ChemPharm, Volksbank Süd-Emsland, GE Wind Energy, sowie der Schützenverein Neumehringen.

Insgesamt wurde von den Sponsoren 12.500 Euro zur Verfügung gestellt. Die Defis werden im Rathaus, in der Turnhalle Steider Straße/Hallenbad, im Gemeindezentrum, in der Turnhalle Am Feldkamp, in der Gymnastikhalle Holsten sowie im Feuerwehrhaus stationiert. Zusätzlich schaffte sich der Sportverein SVA ein Gerät an, das am Sportplatz am Ahlder Damm im Bedarfsfall eingesetzt wird.

 

Bürgermeister Andreas Kaiser bei HLW ÜbungBürgermeister Andreas Kaiser bei HLW Übung

„Kinderleicht" ist die Handhabung der Defibrillatoren, die von Carsten Holtgrefe von der Firma Struck Medizintechnik vorgestellt wurde. „Man kann nichts falsch machen, zumal jeder Schritt durch einen Sprachcomputer detailliert vorgegeben wird", so Holtgrefe. Der größte Fehler wäre, im Bedarfsfall das Gerät nicht einzusetzen.


Die wichtigste Aufgabe im Falle eines akuten Herznotfalles ist nach wie vor die aktive Wiederbelebung durch Herzmassage und Atemspende. Auch dabei könne man nichts verkehrt machen. „Lieber mal eine Rippe gebrochen als auf Maßnahmen verzichten, die beim Herzflimmern die Wiederbelebung in vielen Fällen ermögliche", rief Holtgrefe die Anwesenden auf „Retten Sie Leben!"


Infos zum Thema erhalten Sie auch unter www.salzbergen.de


Weitere AED Defibrillatoren werden in Zukunft in Salzbergen aufgestellt werden.
Diese positive Entwicklung kann begrüßt werden.