22.10.2012

Die Stiftung der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford hilft Leben zu retten

Bad Oeynhausen (ks) In der Diakonischen Stiftung Wittekindshof freut man sich über „ein hoch willkommenes Geschenk, das hoffentlich nicht gebraucht wird“. So jedenfalls formulierte Dr. Christina Heinrich, stellvertretende Ressortleiterin in der Diakonischen Stiftung Wittekindshof, bei der Überga- be zweier Defibrillatoren von Seiten der Stiftung der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford.


Foto:
Ulrich Hagemeier, Dr. Christina Heinrich, Andreas Kämmerling (Vorstandssprecher Volksbank), Andreas Becker-Brandt, Horst-Wilhelm Huneke, Dr. Krüger (Leitender Arzt Wittekindshof), Andreas Kelch, (Leiter Marketing Volksbank).

Die hochmodernen Geräte werden künftig im neuen Schulgebäude sowie in der Wittekindshofer Werkstatt an der Sonnenbrede positioniert sein. Sie sollen helfen, dass Menschen bei überraschendem Herzstillstand einen Infarkt möglichst unbeschadet überleben. Wie Andreas Kämmerling, Vorstands- sprecher der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford, bei der Übergabe in der Bad Oeynhausener Schule der Diakonischen Stiftung betonte, wolle man mit dieser Aktion systematisch dazu beitragen, Men- schenleben zu retten. Dafür sei die sofortige Hilfe am Ort des Geschehens die entscheidende Voraus- setzung. „Ein Herzinfarkt kann jeden von uns ereilen, auch junge und gut trainierte Menschen“, weiß der Vorstandssprecher aus Erfahrung.


Damit qualifizierte Hilfen aber nicht nur von modernem Gerät abhängig sind, sondern auch von Men-schen geleistet werden, gehört zur Volksbanken-Gabe zusätzlich die gründliche Unterweisung und Schulung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in „Erster-Hilfe“. Ein Angebot, das Schulleiter Andreas Becker-Brandt und Werkstätten-Geschäftsbereichsleiter Ulrich Hagemeier gerne in Anspruch nehmen wollen, um so ihre Verantwortungsbereiche mit qualifiziert ausgebildeten Ersthelferinnen und Helfern als „herzliche“ Schule bzw. Werkstatt mit Herz noch attraktiver zu machen.

Die Stiftung der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford

Die Ausschüttungen der Stiftung der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford sollen entsprechend dem Stiftungszweck in Projekte fließen, die von Ehrenamtlichen betreut werden und auf mehr Lebensquali- tät im heimischen Raum abzielen. Nach dem Motto „Von Menschen für unsere heimische Region“ will die Stiftung unter anderem Maßnahmen und Initiativen aus den Bereichen Sport, Kunst, Kultur, Gesundheit und Heimatpflege fördern.

Das Kuratorium der Stiftung Volksbank Bad Oeynhausen-Herford hat in diesem Sinne beschlossen, insgesamt 10 Defibrillatoren an Schulen, Kindergärten und andere sozialen Einrichtungen in der Regi- on zu spenden. Aufgrund der Größer der Stiftung Wittekindshof kommen ihr zwei Defibrillatoren zugute, einer für die neugebaute Förderschule Wittekindshof, in der ca. 150 Kinder und Jugendliche unterrichtet werden und ein zweiter für die Wittekindshofer Werkstätten in Volmerdingsen mit insge- samt 500 Beschäftigten. 


Die Defibrillatoren werden geliefert von STRUCK Medizintechnik GmbH aus Enger, Projektpartner der Stiftung für die Lieferung und Betreuung der Pro-Herz Standorte.

Pressekontakt:

Wittekindshof - Diakonische Stiftung für Menschen mit Behinderungen
Anke Marholdt, Pressesprecherin, Zur Kirche 2, 32549 Bad Oeynhausen
Tel.: (0 57 34) 61-11 33, Mobil: (0173) 5 29 76 10, anke.marholdt@wittekindshof.de

Hoch interessant

Plötzlicher Herztod ist wie ein Kurzschluss im Herzen

Beim plötzlichen Herztod leiten die Nerven des Herzmuskels abrupt die elektrischen Erregungssignale nicht mehr richtig weiter, es kommt zum tödlichen Kammerflimmern. Meistens zuckt das Herz unkontrolliert und immer schneller. Das Herz gerät aus seinem gewohnten Rhythmus, die Zahl der Herzschläge steigt meist drastisch an: von normalerweise 60 bis 80 Schlägen auf teilweise mehr als 300 Schläge pro Minute. Der Betroffene sinkt zusammen, der Kreislauf bleibt stehen, die Atmung setzt aus. Das Herz steht mechanisch still, das Gerhin erhält keinen Sauerstoff mehr.

 

Bald darauf stoppt das Herz ganz. Bis zu 70 Prozent der Betroffenen können überleben, wenn sie innerhalb von drei Minuten nach Auftreten der Symptome defibrilliert werden. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit. Mit jeder Minute, die ohne Defibrillation verstreicht, sinkt die Überlebensrate um ca. 10 Prozent.

 

"Bei frühzeitigen Rettungsmaßnahmen wie der Herz-Lungen-Wiederbelebung und dem schnellen Einsatz eines vollautomatischen AED-Notfall-Defibrillators hat der Betroffene eine gute Chance zu überleben," so Carten Holtgrefe von der STRUCK Medizintechnik GmbH aus Enger, Projektpartner für die Lieferung und Betreuung der Defibrillatoren.